Selbstmanagement, Selbstorganisation

Einführung

Allgemeine Beschreibung

Viel Zeit und Energie werden eingesetzt für Dinge, die in Bezug auf die gesamte unternehmerische und persönliche Zielsetzung wenig bringen. Sie können zwischen 60% und 70% des Leistungspotenzials einer Person verschlingen. Gegen die Erkenntnis time is money wird dabei entscheidend verstoßen. Die Gründe sind vielfältig und im eigenen Verhalten sowie der Arbeitsumgebung zu finden.

Allgemeine Beschreibung

Aufgrund nicht vorhandener Zielsetzungen bewegen sich Fach- und Führungskräfte in unterschiedliche Richtungen. Mangels konkreter Zeitplanung wird versucht, zu viel auf einmal zu tun. Wichtige Dinge bleiben liegen oder werden verschleppt, weil sich Prioritäten eher zufällig ergeben. Der überfüllte Schreibtisch lässt weder Ablagesystem noch Ordnung erkennen. In der Unübersichtlichkeit wird möglicherweise Bedeutendes übersehen. Persönliche Neugierde, alles wissen zu wollen, und die Unfähigkeit, Aufgaben abgeben zu können, führen nicht selten zu erheblicher Arbeitsüberlastung. Weitere Punkte, die zur Mehrarbeit führen, liegen aber auch in unpräzisen oder verspäteten Informationen, was zu tun oder zu lassen ist. Wer zudem ständig bei der Arbeit gestört wird oder sich stören lässt, muss sich gleichfalls nicht wundern, wenn er während des Arbeitstages nicht genug schafft.

Allgemeine Beschreibung

Auf diese Weise schleichen sich jede Menge "Zeitdiebe" in den Tagesablauf ein. Es lohnt sich daher immer wieder, die eigene Arbeitsweise zu überdenken, "Zeitdiebe" ausfindig zu machen und zu beseitigen. Größter Gegner bei ihrer Bekämpfung ist die Macht der Gewohnheit. Wem es gelingt, seine Ziele, Zeit und Arbeitsorganisation zu rationalisieren, erreicht für sein Unternehmen und sich selbst entscheidende Vorteile: Aufgabenerledigung mit weniger Aufwand, bessere Arbeitsergebnisse, größere Arbeitszufriedenheit und -motivation, geringeren Arbeits- und Leistungsdruck, bessere Zielbeiträge usw.

Theorie und Praxis

Nur selten sieht die Theorie wie die Praxis und die Praxis wie die Theorie aus.
So können Bücher, Seminare, Fallstudien zu Schlüsselqualifikationen nicht immer vollständig alle praktischen Problemstellungen zu einem Thema und alle speziellen Randbedingungen des einzelnen Arbeitsplatzes berücksichtigen. Ausführungen aus Seminaren und Büchern treffen deshalb so gut wie nie in Reinkultur auf die Praxis zu.

Theorie und Praxis

Bei der Anwendung des Gelernten am Arbeitsplatz stellen sich schnell Hürden und Schranken in den Weg. Möchte man die neuen Erkenntnisse dennoch anwenden, bedarf es mehr oder weniger Phantasie. Möglicherweise muss die Reinkultur verlassen und es müssen praxisfähige Abwandlungen, z.B. von Methoden und Instrumenten, kreiert werden. Häufig reicht es auch, die wenigen Punkte aus Büchern und Seminaren heraus zu filtern und anzuwenden, die in der Praxis am ehesten weiterhelfen.

Theorie und Praxis

Die obige Erkenntnis sollte nicht übersehen werden, geht es um die Fähigkeiten zu den einzelnen Schlüsselqualifikationen. Sicherlich können die umfangreich dargestellten Fähigkeiten nicht komplett im Bewerbungsprozedere untergebracht werden. Das Studium der Schwerpunkte soll aber zu einer höheren Sensitivität für die Qualifikation führen. Danach muss jeder selbst entscheiden, welche Punkte für den beworbenen Arbeitgeber bedeutend sein könnten, welche er davon aufgreifen möchte und ob er dies in der schriftlichen Bewerbung oder im Vorstellungsgespräch macht.

Bezeichnungen

Im Stellenangebot stehen in der Regel die Beschreibung der Aufgaben sowie die fachlichen Voraussetzungen des Bewerbers im Mittelpunkt. Anforderungen, die mehr die Persönlichkeit betreffen, werden meist in einem Katalog sich aneinanderreihender Begriffe im unteren Teil der Anzeige gebracht. Die Begriffe Selbstmanagement, Selbstorganisation, Ziel- und Zeitmanagement fallen dabei selten. Diesbezügliche Anforderungen werden mit Begriffen umschrieben wie: Selbständiger Arbeitsstil, Selbständige Arbeitsweise, Ziel- und Zeitorientierung, Ergebnisorientierter Arbeitsstil,
Zielorientiertes Führen, Organisationstalent, Organisationsfähigkeit, Organisationsstärke, Systematisches Arbeiten, Strukturiertes Arbeiten,
Wirtschaftliches Denken und Handeln, Unternehmerisches Denken und Handeln.

Bezeichnungen

Die nachstehenden Ausführungen zeigen Ihnen, worüber Sie im Bewerbungsprozedere schreiben und sprechen sollten, um Fähigkeiten zum Selbstmanagement und der Selbstorganisation nachzuweisen.

von Ihr Team von ingenieurkarriere.de

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