Controlling

Einführung

Im Controlling  geht es hauptsächlich um die Festsetzung und Einhaltung von wirtschaftlichen Zielgrößen von Projekten, Aufgaben, Prozessen, etc. Dies können Kosten, Preise, Gewinne etc. sein, aber auch individuell festgelegte Key Performance Indikatoren.

Wird in der Hochkonjunktur von den Unternehmensführungen wie gebannt sehr einseitig auf die Entwicklung der Umsätze/Absätze gestarrt und das Controlling vernachlässigt, um diesbezüglich von einem Allzeithoch zum nächsten zu eilen, so fallen die Ansprüche im Abschwung bescheidener aus. Knicken die Umsätze ein, wird vielen Unternehmensführern erst bewusst, dass sich die Gewinne nicht ausschließlich aus den Umsätzen ergeben. In den Mittelpunkt des Geschehens rücken die Kosten. Zum einen kommt der Druck vom Markt, wenn die bisherigen Preise nicht mehr bei den Kunden durchgesetzt werden können. Zudem zwingen die insgesamt fallenden Gewinne zum generellen Umdenken.

Betrachtet man jetzt einmal die technischen Abteilungen im Unternehmen, so geraten Projekt-/Produktkalkulationen und Prozesskostenrechnungen in den Mittelpunkt des Geschehens. Auch das in der Hochkonjunktur hinsichtlich der Kostenseite vernachlässigte Controlling erfährt jetzt einen Aufstieg. Penible Kalkulationen ersetzen die „groben Schätzmethoden“ aus den Boomzeiten. Der Stellenwert der Deckungsbeitragsrechnung wird realisiert und auch Projekte, die keinen Gewinn abwerfen, werden plötzlich interessant, um die Kapazitäten auszulasten und Schlimmeres zu verhindern.

Allgemeines zum Controlling

Zudem gibt es allen Ortes Budgetkürzungen. Während die Umsatzzahlen hauptsächlich vom Markt vorgegeben sind, so sind es die Kosten, an denen die Geschäftsführungen drehen können, um die Gewinne/Verluste maßgeblich zu beeinflussen. Da setzt das Controlling an. Gerade bei technologieorientierten Unternehmen geht es dabei nicht nur um die Personalkosten. Projekt-und Prozesskosten können in vielerlei Richtungen auch von den anderen betriebswirtschaftlichen Kostendeterminanten aber auch durch die angewendete Technologie beeinflusst werden.

In schlechten Zeiten erfahren zudem die Key Performance Indicators (KPI) einen Aufschwung. Es werden aus den übergeordneten Unternehmenszielen individuelle Zielgrößen für verschiedene Organisationseinheiten entwickelt, die es zu erreichen, zu hinterfragen und ggf. zu überarbeiten gilt. Dies ist eine typische Aufgabe im Controlling. Die Krise ist im Grunde die Zeit schlechthin für Kalkulatoren, Controller und Projektierer.

Branchen, die Controlling nutzen

Branchen, in denen für den Funktionsbereich „Controlling / Kalkulation / Projektierung“ in den letzten Monaten bei ingenieurkarriere.de verstärkt neue Arbeitskräfte gesucht wurden (alphabetisch geordnet):

  • Anlagenbau (speziell Energieanlagen)
  • Consulting/Beratung
  • Energieerzeugung/-versorgung/-handel
  • Heizung/Klima/Lüftung/Sanitär
  • Ingenieurbüros
  • Maschinenbau (speziell für den Energiebereich)
  • Technische Dienstleistungen

Positionsbezeichnungen im Controlling sind oftmals alleinstehend: Kalkulator, Controller, Projektierer usw. Häufig wird auch das Wort „technischer“ vorangestellt, z.B. Technischer Controller. Häufiger lässt sich der Gegenstand entnehmen, mit dem sich die Kandidaten beschäftigen sollen, z. B. Projektcontroller, Produktionscontroller, Prozessoptimierer usw. Selten findet man den Hinweis auf die Branche, z.B. Kalkulator Anlagenbau.

Basisdaten zum Controlling

Die Datenbasis „Controlling“ für die nachstehenden Ausführungen lieferten Auswertungen zum Online-Stellenmarkt und zur Bewerberdatenbank von ingenieurkarriere.de.

  • Aufgaben, Anforderungen, Positionsbezeichnungen, Branchenschwerpunkte stammen aus einer Auswertung von Stellenanzeigen zum jeweiligen Berufsfeld des Online-Stellenmarktes von ingenierkarriere.de. Es wurden sehr umfangreich Stellenanzeigen zu dem Funktionsbereich ausgewertet.
  • Aussagen über Bewerberpräferenzen ergeben sich aus der Auswertung der Zielvorstellungen von über 20.000 Ingenieuren aus der Bewerberdatenbank von ingenieurkarriere.de zum 01.01.2013. Um Aussagen zum Stellenmarkt treffen zu können, wurden Stellenangebote, die vom 30.06.2009 bis 01.01.2013 auf ingenieurkarriere.de geschaltet wurden, herangezogen.

Die eingetragenen Ingenieure setzen sich dabei aus Professionals, Young Professionals und Hochschulabsolventen aus allen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, Branchen, Funktionsbereichen und Hierarchieebenen zusammen.

von Bernd Andersch

Stellenangebote

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